Augenblicke. Hamburg 2007
 

 

Ich würde gerne hervorheben dass die hier vorgestellte Ausstellung in Hamburg nicht repräsentativ für mein Werk ist, obwohl sie einen untrennbarer Teil davon ist. Ich erkläre: motiviert wie alle Künstler begann ich zu malen, um die Schönheit zu beschreiben. Einige drücken sich mit Worten aus, andere mit Musik, und weitere wie ich selbst durch die Malerei. Gezungen dieses Mittel als natürliche Ausdrucksform zu benützen (weil ich nichts Anderes kann), habe ich die Malerei zu meinem Beruf und meinem Leben gemacht. Ich habe mich ihr aus allen Winkeln angenähert.

Besonders diese Gemälde folgen der Notwendigkeit eigene Stimmungen aus konkreten Augenblicken meines Lebens zu zeigen. Ich habe behauptet sie mit der kürze und der Konzentration  zu erzählen, wie es der Schriftsteller macht, wenn er Kurzgeschichten schreiben muss. Ich glaube die Gemälde sind in der Malerei, was die Kurzgeschichte in der Literatur sind, ein Mikrokosmos. Vielleicht sind sie auch ein Produkt des Reife. Aber vor allem betrachte ich sie nicht als ein Unterhaltungsspiel, auch wenn ich nicht weiss, wie lange ich es machen werde: ich bin kein Stilmaler, sondern ein in die Stile und die Malerei verliebter Maler.

 Antonio Escobar